PRESSEMITTEILUNG

Von einer großartigen Idee zum größten Licht-Magazin der Welt

Das Phänomen Licht in seiner ganzen Bandbreite zu greifen, ist nahezu unmöglich: Es ist Mythos und Wissenschaft, es ist (fast) überall, es ist natürlich, künstlich oder gar kunstvoll. Es ist Gestaltungsmedium ebenso wie funktionaler Helligkeits-Lieferant. Es steuert unsere Aufmerksamkeit und beeinflusst unsere Stimmung. Und doch ist es nicht greifbar, nicht gegenständlich und deshalb immer anders. So gesehen ist es kaum verwunderlich, dass Printmedien der Größe und Weite des Mediums Licht nicht einmal annähernd gerecht werden können ... bis jetzt! Denn jetzt gibt es ILLUMINATOR.
 
Das Magazin
Licht, auf Papier gedruckt, endlich emotional erfahrbar zu machen und es als visuelles Erlebnis in angemessener Form zu präsentieren, diesen Anspruch hat das Magazin ILLUMINATOR. Doch wieso sollte nun gelingen, was vorher schon so vielen misslungen ist? Ganz einfach, es braucht lediglich eine gehörige Portion Mut und etwas „Größenwahn″. Das größte Licht-Magazin der Welt zu erschaffen ist der wenig bescheidene Anspruch der ILLUMINATOR-Macher Gerd Pfarré und Frank Koschembar. Allein das Format − aufgeschlagen 1 Meter breit, 70 Zentimeter hoch − lässt das Licht in Form eines Printmediums erstmals spürbar werden. Es braucht einen großen Tisch, um ILLUMINATOR zu lesen, es braucht Zeit, Muße und erfordert ungeteilte Aufmerksamkeit. Als Belohnung erhält der Leser ein visuelles und haptisches Erlebnis, das mit dem Lesen eines herkömmlichen Magazins nicht mehr vergleichbar ist. Das „Lesen″ von ILLUMINATOR gleicht eher dem Besuch einer Ausstellung, in der man die Eindrücke in Ruhe auf sich wirken lässt.
 
Der Inhalt
Inhaltlich beleuchtet ILLUMINATOR das Licht in all seinen Facetten: Von Kunst und Kultur über Design und Architektur bis hin zu Wissenschaft und Alltagskultur. Dabei zielt das Magazin bewusst auf den visuellen Genuss. Die großformatigen Bilder werden ergänzt durch wissenswerte Informationen, die zum Verständnis wichtig sind. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. So kann der Leser in der Erstausgabe zum Beispiel voll und ganz in das Phänomen der Biolumineszenz eintauchen, er kann die verwirrendbetörenden Bühneninszenierungen eines Max Keller und James Turrells Lichtkunst auf sich wirken lassen oder die Fotografi en von Anne Kathrin Greiner ohne störende Nebenreize genießen. Ein Interview mit dem großartigen Ingo Maurer und ein wunderbares Statement von Mark Major, einem der erfolgreichsten Lichtplaner der Welt, runden das Heftkonzept ab, informativ, präzise und geradlinig.
 
Mutig, eigensinnig und unhandlich
Ein Magazin über Licht und das in diesem Format? In diesen Zeiten ist das ziemlich verrückt, wird manch einer denken. Vielleicht ist es das auch. Doch genau das braucht eine große Idee und es ist zugleich das Wunderbare am ILLUMINATOR: Dieses Magazin ist anders, es braucht Raum und Zeit. Das Magazin fordert den Leser und lässt ihn beglückt zurück, es passt weder in die Hosentasche noch zu einem starren Geist. ILLUMINATOR ist ein großes, großformatiges und großartiges Projekt. Ein mutiges Magazin, das Liebhaber finden wird, die es zu genießen wissen. In Zeiten von Schnelligkeit, inflationärem Pixel-Konsum auf kleinen Bildschirmen, uneingeschränkter Mobilität und Flexibilität ist es höchste Zeit für ein Magazin wie dieses. Mutig, eigensinnig und unhandlich, verlangt es ein sinnliches Sich-Einlassen und ist die Antwort auf iPad & Co. Es belohnt mit Eindrücken, die bleiben.
 
Die Entstehung
Gerd Pfarré und Frank Koschembar sind Freunde, schon ihr ganzes Leben lang. Gerd Pfarré ist Lichtplaner mit Leib und Seele. Er entwickelt und realisiert Beleuchtungskonzepte für Gebäude in der ganzen Welt, in seinem Münchner Büro stapeln sich die Auszeichnungen. Er liebt das Licht und seinen Beruf. „Je länger man sich mit Licht beschäftigt, desto interessanter wird es″, sagt er. „Es hat so viele Facetten, es wird nie langweilig. Und man lernt nie aus.″ Frank Koschembar ist Grafikdesigner, Buchautor und Hochschuldozent. Er betreibt eine Agentur in Frankfurt und hat eine große Leidenschaft für Zeitschriften, Bücher und alles Gedruckte, das sich vom Mainstream abhebt. „Der Duft frischer Druckfarbe ist das Parfum, das meine Ideen materialisiert und mich die harte Arbeit, die meistens dahinter steckt, augenblicklich vergessen lässt.″ Die Idee, ein Magazin zu machen, bei dem es um Licht und Bilder geht, entstand bereits vor einigen Jahren und wuchs kontinuierlich in den beiden kreativen Köpfen heran. Angelehnt an die Kunstzeitschrift THE MANIPULATOR, die 1982 in Düsseldorf von Willy Moser und David Colby gegründet und bis 1994 erfolgreich aufgelegt wurde, stand auch bald das außergewöhnliche Format fest: 100 x 70 cm, so groß wie möglich, die größtmögliche zusammenhängende Fläche, die eine handelsübliche Druckmaschine bedrucken kann. Denn, so stellten Moser und Colby schon fest: Size matters.
 
Die Erstausgabe
In der ersten Ausgabe von ILLUMINATOR gibt die Molekularbiologin Heike Körber einen faszinierenden Ausblick in die Zukunft des Umgangs mit biolumineszenten Lichtquellen. Die Berliner Künstlerin Anne Kathrin Greiner zeigt einige ihrer „Disziplinierten Räume″, Fotografien, denen ein ganz besonderer Charme zugrunde liegt. Zu sehen ist auch ein atemberaubendes Bühnenbild von Max Keller, dem Meister des Theaterlichts. Auf einen Fernet und ein freundschaftliches Interview traf Gerd Pfarré den „Poeten des Lichts″ Ingo Maurer und Mark Major, einer der erfolgreichsten Lichtplaner der Welt, schreibt exklusiv für die Erstausgabe einen ganz persönlichen Bericht. Last but not least: James Turrell. Noch nie wurden seine Arbeiten so großzügig gezeigt, wie in ILLUMINATOR!
 
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